zeitraumexit ist Mannheims Ort für erweiterte Kunst. Als Künstler*innenhaus fördern und produzieren wir internationale Kunst, die die Zwischenräume der Genres und sozialen Felder besetzt.
Als soziokulturelles Zentrum greifen wir gesellschaftlich relevante Themen auf und wirken mit Kunstprojekten und Vermittlungsangeboten in die Nachbarschaft hinein. 2001 von Gabriele Osswald, Wolfgang Sautermeister, Tilo Schwarz und Elke Schmid als Ort für Performance gegründet, gehört zeitraumexit zu den ersten Einrichtungen ihrer Art in Süddeutschland und zu den wichtigsten Produktionshäusern der sogenannten Freien Szene der Bundesrepublik.
Die Genres Performance, Live-Art und Tanz prägen das Profil. Zu den festen Größen des Programms gehören so unterschiedliche Reihen wie die Live-Art-Festivals „Wunder der Prärie“ und „frisch eingetroffen“, das Medienkunst-Festival „B-Seite“, die Konzertreihe „elektrosmog“, das „Sommerkino“ und die „Tischgespräche“.
Das 2021 zum zwölften Mal stattfindende Festival „Wunder der Prärie“ gehört zu den wichtigsten Showcases der Freien Szene in der Bundesrepublik und gehört zur Gruppe der Top-Festivals der Metropolregion Rhein-Neckar.
(Interaktives) Storytelling in analogen, digitalen & hybriden Räumen: Ohne Ende & Progatonist*In
BRAUCHEN Geschichten immer Enden ? Was wäre, wenn wir gemeinsam eine Geschichte erzählen in der Welt und Protagonist*In deckungsgleich sind UND keines von beidem ist vorher bekannt : Weil es unmittelbar, im gemeinsam Spielen & Ersinnen entsteht ? Ich will es rausfinden : Ästethischforschenderweise.
Bio
Das Rechercheprojekt „Alter Treffpunkt neuer Duktus” erforscht die verschiedenen künstlerischen Wege, auf der Straße mittels Puppen Geschichten zu erzählen. Dabei greift die Puppenspielerin Bianka Drozdik bewusst auf die breite Palette der zeitgenössischer Puppen-Techniken zurück, die bisher nur in geschlossenen Räumen ihre Premieren feierten. Ein mutiger Adaptationsversuch – von Innen nach Außen.
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Birth Pool ist eine künstlerische Forschung, die emotionale, digitale, gesellschaftliche und physische Räume von Schwangerschaftsabbrüchen untersucht – Perspektiven vernetzt. In Interviews und ortsspezifischen Begehungen entsteht ein Raum des Austausches mit Betroffenen, zuständigen Stellen, Gynäkolog*innen und Expert*innen, um Forschungsmaterial zur künstlerischen Bearbeitung zu sammeln.
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DAS ZORNIGE SCHREIBEN beinhaltet die Recherche und das Ausloten performativer Aspekte des Komponierens von Oliver Augst zur Künstlerinnenpersönlichkeit Miriam Cahn, der „Grande Dame“ der Kunstwelt (geb. 1949, Malerin und Bildhauerin, u.a. Biennale Venedig und documenta 14), deren künstlerischer Motor eine vom Zorn gespeiste Bearbeitung von Realitäten ist.








